Heute:
Warning: main(http://www.evangeliumtagfuertag.org/ind-saints-d.php?language=DE) [function.main]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.0 500 Internal Server Error in /www/htdocs/w008f1e2/pfarrei-gablingen/php/tagesheiliger.php on line 2

Warning: main(http://www.evangeliumtagfuertag.org/ind-saints-d.php?language=DE) [function.main]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.0 500 Internal Server Error in /www/htdocs/w008f1e2/pfarrei-gablingen/php/tagesheiliger.php on line 2

Warning: main() [function.include]: Failed opening 'http://www.evangeliumtagfuertag.org/ind-saints-d.php?language=DE' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:..') in /www/htdocs/w008f1e2/pfarrei-gablingen/php/tagesheiliger.php on line 2
| Texte vom Tag

Pfarrei-Gablingen.de


Sakramente | Hilfe im Trauerfall | Besuchsdienste | Geistlicher Impuls

Seelsorge
05.02.2012

Gottesdienste
Pfarrbrief
Bildergalerie
Links

Aktion - Ich bin berufen

Mitglieder unserer Pfarrgemeinde erzählten anlässlich des Jahres der Berufung im Gablinger Gemeindeanzeiger von ihrer persönlichen Berufung.

Wir haben die Texte gesammelt und hier bunt gemischt zum Nachlesen veröffentlicht.
Jahr der Berufung

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5


Gerhard Kögel, 41 Jahre, Priester

In den letzten Monaten habe ich immer mit Spannung auf den neuen Gemeindeanzeiger gewartet. Wer würde diesmal von seiner Berufung erzählen? Nun bin ich selbst an der Reihe - bevor das Jahr der Berufung zu Ende geht. Wie merkt man eigentlich, ob und wozu man berufen ist? Bei mir war das kein mystisches Erlebnis, sondern eher eine nüchterne Angelegenheit. Als ich mir vor dem Abitur Gedanken über meinen zukünftigen Weg machte, ließ mich die Frage nicht mehr los: Warum nicht Priester werden? Ich hatte Freude am Umgang mit Menschen und am Gottesdienst. Ich dachte: der liebe Gott hat dir ein paar Fähigkeiten geschenkt, die du als Priester gut einsetzen könntest. Außerdem wusste ich: Priester werden dringend gebraucht. So begann ich mit dem Theologiestudium. Die Zulassung zur Priesterweihe zeigt mir: auch die Kirche denkt, dass Gott dich berufen hat.

15 spannende Jahre sind inzwischen vergangen - angefüllt mit guten und auch leidvollen Erfahrungen meines Berufes. Ich bin gerne Priester. Und ich scheue mich nicht, für meinen Beruf zu werben. Es ist schön, gebraucht zu werden.

Alfred Eggert, 41 Jahre, Pfarrgemeinderat, Lektor, Neuzugezogenen-Besuchsdienst

Auch ich bin berufen. Ich freue mich, dass ich das sagen kann. Ich freue mich, dass mich Gott in seine Kirche geru- fen hat und dass er mir im Alter von 26 Jahren klar gemacht hat, dass ich Ihm den ersten Platz in meinem Leben geben soll. In den folgenden Jahren verstand ich, dass der Weg der Heiligkeit nicht nur für Geistliche und Ordensleute bestimmt ist, sondern für alle Christen. Das traut uns Gott zu. Und der Ort für die "Heiligung" ist das ganz normale Leben, der Alltag in der Familie und am Arbeitsplatz mit allen Höhen und Tiefen. Dabei helfen mir die Gottesdienst und die Sakramente der Kirche. Als mich Pfarrer Kögel fragte, als berufenes Mitglied im PGR mitzumachen, sagte ich gerne zu. So kann ich mich einbringen mit meinen Schwächen und Stärken und an der Gestaltung des Pfarrgemeindelebens mitwirken. Dabei lerne ich viele nette engagierte Menschen kennen. Wenn jemand zu mir sagen würde, deine Kirche ist doch am Aussterben, so erwidere ich gerne: Unsere Gottesdienste sind nicht mehr so gut besucht wie in früheren Zeiten und viele Menschen interessieren sich nicht für sie und Gott, aber in unserer Kirche gibt es lebendige Zellen und großartige Menschen.

Christl Scharpf, 40 Jahre, Pfarrgemeinderats-Vorsitzende

Als ich vor zwei Jahren zur Pfarrgemeinderatsvorsitzenden gewählt wurde, bestimmten ziemlich zwiespältige Gefühle mein Seelenleben. Sehr laut waren die skeptischen Stimmen in mir: "Was hast Du da nur angefangen?", "Das schaffst Du nie", "Für so eine große Aufgabe hast Du doch gar keine Zeit" usw. Als Berufung empfinde ich heute im Rückblick diese sehr leise aber ausdauernde Stimme im Hintergrund: "Mach nur, Du kannst das, Du bist ja nicht allein." Inzwischen habe ich mich in die PGR-Aufgaben eingewöhnt und erlebe mein Engagement immer öfter als Bereicherung und Wegweiser auf meinem noch langen Glaubensweg. Wenn ich z. B. versuche, mit meinen Mitstreiterinnen eine Evangeliumsstelle für den Familiengottesdienst kindgerecht darzustellen, kommt es manchmal vor, dass ich erst dabei Zusammenhänge verstehe, die mir 30 Jahre lang verschlossen waren. Ich danke Gott, dass seine leise Stimme da war, die mir geholfen hat, meine Talente auch zum Wohl meiner Mitmenschen einzusetzen.

Helmut Grieshaber, 41 Jahre, Mitwirkender beim Taizé-Kreis

Als meine Frau und ich vor ca. 6 Jahren gefragt wurden, ob wir alle 2 bis 3 Monate das monatlich stattfindende Taizé-Gebet gestalten wollen und wir zustimmten, war mir meine Berufung in diesem Zusammenhang nicht unmittelbar bewusst. Die Zustimmung erfolgte eher aus dem Gefühl heraus, einen "Engpass" überbrücken zu helfen und die anderen Mit- wirkenden zu entlasten, da eine Mitwirkende ausgefallen war. Das Bewusstsein, dass vielleicht mehr dahinter stecken könnte als nur irgendwo mitzuhelfen oder auszuhelfen, hat sich erst später langsam, ganz vorsichtig entwickelt. Dieses "Mehr-Dahinter-Stecken", das Klar und Klarer werden, dass es mir Freude macht, in der christlichen Gemeinde irgendwo mitzuwirken, einen kleinen Teil beizutragen, sehe ich als meine Berufung. Mir ist in diesem Zusammenhang auch klar geworden, dass Berufung auch heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Daniela Gump, 29 Jahre, Mitwirkender bei Cantores

Seit 14 Jahren singe ich jetzt bei der Gruppe Cantores. Damals habe ich aus Spaß und Freude angefangen. Heute ist es nicht "nur Spaß und Freude", sondern das Singen bestärkt mich in meinem Glauben zu Gott. Außerdem ist es meine persönliche Auszeit, jeden Dienstag für ca. 2 Stunden, nur singen und reden, einfach abschalten von dem Alltagsstress. Es befriedigt mich auch sehr bei einer Hochzeit oder einem Jugendgottesdienst anschließend in die zufriedenen Gesichter der Mitmenschen zu sehen und somit etwas Schönes bewirkt zu haben.

Seite 1 | Seite 2 | Seite 3 | Seite 4 | Seite 5
 
Startseite | Unsere Pfarrei | Gruppen | Seelsorge | Aktuelles
Gottesdienste | Pfarrbrief | Bildergalerie | Links

Realisierung: Dontos.de Webdesign - München 2009